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Marvin schneller als Sebastian Vettel

Pünktlich mit dem Wintereinbruch in Deutschland wurde am Vergangenen Wochenende der traditionelle Winter-Pokal in Kerpen ausgetragen. Für das dp-Racing-Team war es das letzte Rennen einer erfolgreichen Saison, welches sich durch den Rennverlauf und der Teilnahme der Formel1-Stars Sebastian Vettel und Michael Schumacher äußerst spektakulär gestaltete.


dp-Pilot Marvin Kirchhöfer setzte der Klasse KF2 seinen Stempel auf und fuhr die mit Abstand schnellsten Rundenzeiten auf nasser und trockener Strecke.
Bedingt durch wechselhaftes Wetter, entwickelte sich das Qualifying zur Lotterie und ein nicht optimal gewähltes Setup verhinderte die Poleposition. Dennoch reichte es für einen Startplatz in der ersten Reihe, vor dem amtierenden Formel 1 Vizeweltmeister Sebastian Vettel.
Nach Turbolenzen im Startgetümmel viel Marvin etwas zurück, kämpfte sich aber schnell wieder auf die 2. Position vor, wo ihn dann in der 6. Runde ein Motorschaden zur Aufgabe zwang.
Folglich mußte der Gillard-Pilot für das Finale die letzte Startposition einnehmen und sich durch den Ausfall auf Rang 24 zurückstufen lassen.

Nach dem Start folgte eine unglaublich spektakuläre Aufholjagd des jungen Leipzigers. Trotz Startunfall, katapultierte sich Marvin mit den schnellsten Rundenzeiten nach vorn, bis sein Vormarsch – auf der 3. Position -  von der Zielflagge gestoppt wurde.

Bei seiner Aufholjagd fuhr Marvin kaum eine freie Runde, konnte aber dennoch die schnellste Rennrunde fahren, die fast eine halbe Sekunde schneller war als die Bestzeit von Sebastian Vettel.

„ In nur 12 Runden von Platz 24 auf Rang 3 ! Eine sensationelle Leistung „ so Team Chef Dirk Pommert nach dem Rennen.

Auch beim KF3 Nachwuchs spielten Pech und Unfälle eine entscheidende Rolle.
Florian Stüger glänzte mit guten Starts, konnte die erreichten Positionen aber nicht halten. Im Prefinale rollte er als 7. über die Ziellinie und im Finale wurde er von einem Kontrahenten von der Strecke geräumt.

Luca Ciprian fehlte wichtiges Training auf dem anspruchsvollen Eftland Ring und er kam erst über die Dauer der Veranstaltung richtig in Fahrt.
Nach deutlicher Steigerung im Finale, warf ihn ein Unfall von der 7. auf die 12. Position zurück. Mit diesem Rennen verabschiedet sich Luca aus der KF3 Klasse und wird auf Grund von Gewichtsproblemen in die Klasse KF2 wechseln.


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